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Finde dein "Warum"... und warum ich nicht nach meinem "Warum" suche.

 Als ich vor etwa 1,5 Jahren anfing, mich intensiv mit dem Internet zu beschäftigen, las ich auf fast jeder Seite eine bestimmte Aufforderung. Die meisten Coache, Berater und Trainer erklären warum die Menschen nach ihrem "Warum" suchen sollen. Am Anfang fand ich das hilfreich. Aber mittlerweile stelle ich fest, dass es nicht jeder ganz versteht, um was es da wirklich geht.

 

 

Es wird dir sozusagen ein Medikament verschrieben, aber die Aufklärung über die Nebenwirkungen wird nicht gemacht.

 

Die Nebenwirkung ist meiner Meinung nach -

man lebt in der ewigen Suche. Und wenn man es nach langer Suche nicht findet, kann es dramatische Folgen haben. Frustration, Selbstzweifel und oftmals sogar Depressionen.

 

 

Ich unterscheide zwischen zwei "Warum's":

Warum es etwas in der Vergangenheit passiert ist und warum soll etwas in der Zukunft passieren? 

Und da begraben sich die Menschen unter Tausenden Warum's.

Warum hat sie mich verlassen? Warum wurde ich gekündigt? Warum war ich so ein Idiot? 

 

Ich will nicht sagen, dass die Vergangenheit zu analysieren etwas schlechtes ist. Nicht desto trotz, sollte man dieses "Warum" der Vergangenheit überlassen. Es ist geschehen, man kennt den Fehler und lasst es gut sein. Vorwärts in die Zukunft! 

Warum in der Zukunft etwas bestimmtes geschehen soll? Weil es sich einfach gut anfühlt. Für mich persönlich reicht diese Antwort vollkommen aus.

 

Finde erst mal dein "Was" und dein "WIE?" 

 

Hier kannst du meine Gedanken darüber lesen.


 

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Die Suche nach dem "Warum"

Warum?

Die Suche nach dem besagten "Warum?", kostet den Menschen Zeit und Energie. Meiner Meinung nach bringt es sogar viele  Menschen um den Verstand, weil sie krampfhaft nach dem Sinn suchen, ihn aber nicht finden können. Vieles erscheint ihnen zu schwer oder gar sinnlos. Sie kommen durcheinander und verlieren mit der Zeit den Faden.

 

Zeit und Energie, sind zwei der wichtigsten Bestandteile unseres Lebens, die wie ein Eis in der Sonne schnell verschmelzen können. Und wenn man sich ständig mit der Frage "Warum" beschäftigt und quasi mit dem Kopf gegen die Wand verzweifelt einschlägt, verliert man beides. Ich verstehe es nicht ganz, warum sich die Menschen die Frage: "Warum tue ich das, was ich tue?" überhaupt stellen. Wenn ich etwas tue und mich dabei schlecht fühle, bedeutet das doch automatisch, dass  das nicht in mein Leben rein gehört. Für manche ist ein "Warum", wie ein Kompass im Leben. Dennoch finde ich, dass die meisten sich viel zu viel damit beschäftigen und falsche Techniken und Methoden verwenden, um es herauszufinden. Wichtig dabei ist das herauszufinden, was nicht scheinbar, sondern wirklich die Frage "Warum?" beantwortet.

 

Warum wache ich heute morgen auf?

Warum sollte sich jemand für mich und mein Projekt interessieren?

Was ist Sinn und Zweck meines Lebens?

Ist das denn so wichtig allen sagen zu müssen, warum wir etwas tun?! Wesentlich wichtiger ist es, endlich das zu tun, was wir tun wollen und das zu bewegen, was wir bewegen wollen. 

 

Vor etwa 20 Jahren habe ich meine Selbständigkeit begonnen. Wenn ich mich zurück erinnere, habe ich mir nie die Frage: "Warum tue ich dies oder das?", gestellt. Ich habe einfach begonnen etwas zu machen. Genauer gesagt, funktioniert es bei mir folgendermaßen: Ich hatte eine Idee, oder einen Wunsch, etwas zu beginnen, oder etwas zu erreichen. Und fühlte mich bei diesen Gedanken sehr wohl. Dieser Wunsch löste in mir eine Dringlichkeit auf. Beziehungsweise ich wollte sofort verspüren, wie es ist und wie sich das anfühlt. Niemals stellte ich mir die Frage: "Warum?"! Ein bestimmter Prozess verbreitete sich im meinem Körper. Das Herz und das Gehirn kommunizierten automatisch mit ein anderer. Hätte ich diesen Prozess mit der Frage "Warum?" unterbrochen, wären meine Projekte niemals Wirklichkeit geworden. Stadtessen stand zu Beginn immer die Frage "Was will ich tun?" und danach "Wie kann ich das erreichen?" 

 

Selbstverständlich waren auch meine Entscheidungen nicht immer richtig. Aber nur dann, als ich es ausprobiert habe, konnte ich wissen, ob es richtig oder falsch gewesen ist. Ob es der Menschheit und mir selber etwas bringt oder nicht. 

 

Warum die meisten ewig nach ihrem "Warum" suchen? Was tun denn andere Menschen? Die befolgen den Rat und beginnen nach ihrem "Warum" zu suchen.

 

Sie suchen überall! Im Schrank, unter dem Bett, hinter der Tür, im Büro, bei Freunden und in Facebook... Sie schreiben sich lange Listen: "Dafür" und "Dagegen". Sie grübeln in ihrer Vergangenheit und Checken die Gefahren ab. So vergehen Wochen, Monate und manchmal Jahre. Die Leute suchen und suchen. Irgend wann verliert der Mensch die Kräfte und die Lust. Somit werden viele Projekte nicht begonnen, viele Ehen nicht geschlossen und viele Babys nicht geboren und das nicht verdiente Geld, bleibt auf der Straße liegen.

 

Wenn in deinem Kopf eine Idee herum schwingt, heißt es, dass diese nicht aus heiterem Himmel gekommen ist. Sondern, dass bestimmte Lebensumstände, Gefühle und bestimmte Prozesse um dich herum stattfinden. Diese Energiewolke steht dir jetzt und gleich zur Verfügung. Das heißt, eine falsche Bewegung und sie ist mit dem ersten Wind weg gepustet. Die Gelegenheit wird verpasst, die Zeit verloren und die Energie verschwendet.

 

Vor kurzem sind wir mit unserem Ladengeschäft umgezogen und jeder, wirklich jeder stellte uns die Frage "Warum?". Anscheinend ist diese Frage für viele Menschen sehr wichtig. Am Anfang erklärte ich, dass die Miete um 600 Euro günstiger ist, der Laden  viel heller und gemütlicher ist. Danach bin ich müde geworden und sagte einfach: "Warum nicht?". 

 

Warum auch nicht?  Sobald ich ein Dringlichkeit Gefühl in mir verspüre, beginne und handle ich. Die Frage "Warum" stelle ich mir nicht, weil mein Inneres sofort weiß, was es tun will. Meine Umgebung gibt mir Signale, was überhaupt die Welt von mir braucht, oder was ich in meinem Leben verändern muss (möchte) und ich nehme es an.

 

Die Frage die meiner Meinung nach viel sinnvoller ist, ist "Wie?". Diese stelle ich mir viel öfters.

 

Wie kann ich dies und das lösen? Wie kann ich etwas bestimmtes erreichen? Wie kann ich den Menschen helfen?

 

Was nützt dir mein "Warum", wenn ich nicht weiß wie ich dir helfen kann?! Oder man weißt zwar warum man ein Arzt geworden ist, ist aber nicht in der Lage den Menschen wirklich zu helfen, weil er nicht weiß, wie.

 

Nur die Taten welche du durchführst, die Schritte die du gehst, deine Neugier, die Gierde nach dem Wissen und der Drang den anderen zu helfen um selber Glück zu verspüren, ist sinnvoll. Ein "Warum", steht nie und nimmer alleine, sondern in Verbindung mit "Was" und "Wie". 

 

Was kann ich tun? Manchmal steht man von einem Dilemma und weiß nicht, was man tun soll. Auch ich habe hin und wieder das Problem. Wenn du meinen Tipp annehmen möchtest, erzähle ich dir, wie ich mein "Was?" finde.

 

Ich nehme ein Blatt Papier und teile es in 2 Spalten auf. Auf der linken Spalte schreibe ich als Überschrift- Ich hasse es! Auf der anderen Seite- Ich liebe es! 

In der linken Spalte notiere ich alles was ich nicht mag, nicht tun will, was mich nervt, was mir die Freiheit weg nimmt und was ich tun muss, aber nicht möchte.

In der rechten Spalte steht das Gegenteil. Ich erreiche als erstes damit Klarheit und als zweites dass, was meine Seele belastet hat, belastet jetzt das Papier. 

 

Jetzt bin ich soweit, mir die Frage "Wie?" zu stellen und beginne nach dem zu suchen.

 

Suche nicht nach Formulierungen, "warum" du etwas tust. Unser Gehirn muss nicht immer eine exakte Formulierung kennen. Ich meine, wenn es dir danach besser geht, kannst du natürlich deinem Gehirn sagen: "Ich tue das, weil ich...". Aber mache daraus kein "Muss" und vergolde damit nicht deine Zeit. Tu es einfach. Später wird  sich alles von alleine klären.

 

Wir brauchen nicht immer eine Formulierung. Wir können es fühlen. Entweder fühlen wir uns dabei gut oder schlecht. Wir empfinden etwas angenehm oder unangenehm. Es verspricht uns eine Lösung oder ein Problem. Wir sind nicht Doof! Unser Gehirn ist kein "Kopfschmuck", es versteht schon "Warum". Es sind wir, die etwas verhindern, weil wir immer wissen müssen "Warum ist es so?" und tun nichts. Wir diskutieren viel zu viel und verlieren letztendlich damit Zeit und Energie.

Denn alles was wir brauchen, haben wir schon längst bekommen. Bei unserer Geburt wurden uns so viele Ressourcen geschenkt, die wir jederzeit nutzen können. Und unsere Geburt hat schon einen Sinn! Es ist das, "Warum wir morgens aufstehen müssen".

 

Stattdessen suchen die Menschen Jahre, manchmal ihr Leben lang, vergeblich nach dem "Sich" und ihrem "Warum".

 

Wach auf! Wir sind schon längst da. Hör auf nach dem Sinn zu suchen und fange an zu leben. Triff Entscheidungen und recherchiere nach dem, wie du von Punkt "A" zum Punkt "B" kommst. 3 Wichtige Tipps zum Schluss:

 

1.Fange mit dem an, was du hast.

2.Tue dass, was Läuft.

3.Tue dass, was du liebst.

 

Wenn du "Brei im Kopf" hast, tue irgendwas. Wenn du schon im Prozess drinnen bist, dann läuft es automatisch und sortiert sich. Baue ein Stockwerk nach dem anderen. Du kannst keine dritte Etage bauen, bevor die erste und zweite nicht schon gebaut worden sind.  Denk nicht zu viel nach, tue es einfach! Zuviel nachdenken nimmt uns sehr viel Energie weg. Das ist wie Benzin im Auto. Wenn du Gas gibst und nicht fährst, ist der Tank schnell leer. 

 

Hab keine Angst, dass das Leben irgendwann endet. Habe mehr Angst, dass es nie beginnt. 

Für mich ist nicht das Ziel wichtig, sondern die Bewegung, beziehungsweise der Weg. Ich frage nicht, ich tue es einfach. Ein einfacher Grashalm durchbricht den Asphalt und fragt sich auch nicht warum er das tut. Er tut es einfach, weil er das Licht spürt. Wenn das ein einfacher Grashalm macht, dann kannst du es auch.

 

Vielen Dank für deine Aufmerksamkeit.

Herzliche Grüße,Lena



 

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